Mit einem qualitativ hochwertigen Beamer wird ein DVD-Abend zu einem Erlebnis, das an einen Kinobesuch erinnert. Aber nicht nur die Art des Beamers ist entscheidend, auch die Leinwand spielt eine große Rolle.
Das erste Kriterium: die Größe der Leinwand
Wer sich eine Leinwand kaufen möchte, sollte sich zuvor Gedanken über deren Größe machen. Eine zu große Leinwand ist nicht nur Geldverschwendung, sie kann auch die Bildqualität beeinträchtigen: Nämlich dann, wenn der Beamer so aufgestellt wird, dass er eine größere Bilddiagonale ausfüllen muss, als er von seinen technischen Gegebenheiten her eigentlich kann. Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Projektors verrät schnell, wie die maximale projizierbare Bildgröße des Projektors ist. Die Leinwand sollte so dimensioniert sein, dass das scharfe Bild möglichst die komplette Fläche ausfüllt. Vor der Anschaffung können Interessierte dies mit wenig Aufwand austesten: Dazu müssen sie nur den Beamer im gleichen Abstand zur Wand aufbauen, wie er auch künftig zur Leinwand stehen soll. Das Bild sollte dann an die Wand geworfen und scharf gestellt werden: Nun muss noch die Fläche des Bildes an der Wand ausgemessen werden, das Ergebnis stellt die ideale Größe dar. Bei solch einer Messung berücksichtigt man auch automatisch das Format des Beamers, also ob das Bild 16:9 oder 4:3 wiedergegeben wird. Kann man aus unterschiedlichen Gründen einen solchen Test nicht durchführen, weil die Leinwand vielleicht als Geschenk gedacht ist, sollte zumindest auf dieses Format beim Leinwand-Kauf geachtet werden.
Verschiedene Modelle von Leinwänden: transportablen oder fest installiert
Leinwände unterscheiden sich des Weiteren in der Art der Befestigung. Eine Variante sind Leinwände, die auf einem Stativ befestigt sind. Sie haben den Vorteil, dass man sie nach einer Vorführung mit wenigen Handgriffen zur Seite räumen kann. Andere Modelle werden wie ein Rollo an der Wand befestigt. Zum Teil werden sie vor dem Gebrauch manuell heruntergezogen, teilweise kann dies auch elektrisch per Fernbedienung geschehen. Ein solches Produkt ist jenen angeraten, welche die Leinwand nicht stets hin- und wieder wegräumen wollen. Der dritte Typ sind sogenannte Rahmenleinwände. Diese sind wie ein Bilderrahmen, in dem das Tuch gespannt ist. Dadurch können keine Wellen entstehen, was bei den Erstgenannten der Fall sein kann. Ein weiteres beachtenswertes Merkmal ist, in welcher Stärke Leinwände die Helligkeit wiedergegeben wird. Gemessen wird dies mit dem Gain-Faktor: Experten empfehlen einen Wert zwischen 0,8 und 1,2.
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