Acer K10: Kompakter Mini-Beamer für unterwegs

Acer K10

Acer K10

Der Acer K10 wird mobile Leute beglücken. Denn mit seinen kompakten Maßen ist er ein idealer Kompagnon für Note- oder Netbooks.

Acer K10: Kompakte Abmessungen

Der Beamer misst in seinen Grundmaßen gerade einmal 13 x 12,5 cm, was wirklich sehr klein ist. Zum Vergleich: Die Hülle einer CD hat eine ähnliche Maße. Damit ist der Acer K10 überall hin leicht mitzunehmen. Der Beamer, ist wie sein Bruder Acer H5350 ein DLP-Beamer. Die Farben werden durch drei LED´s, die in den Grundfarben leuchten, erzeugt.

Acer K10: Mangelnde Helligkeit

Gerade weil, die Farben durch ein LED erzeugt werden, gibt es bei der Bilddarstellung keinen Regenbogen-Effekt, wie es bei so manch anderen DLP-Beamern der Fall ist. Das Problem bei der Darstellung des Bildes ist, dass es nicht unbedingt durch Helligkeit überzeugt. Bei der Messung der Helligkeit wurden rund 90 Ansi Lumen gemessen. Das Messergebnis bestätigt die schwache Helligkeit des Beamers. Genau an dieser Stelle zeigt sich, dass die LED-Technik noch nicht ganz ausgereift ist. Ein helleres Bild wäre hier erwünscht. Auf der anderen Seite verfügt der Beamer über ein grosen Farbraum, was diese Schwäche wiederrum kompensiert. Weiteres Manko: Die für die Einstellungen des Bildes benötigten Knöpfe sind relativ unpraktisch am Beamer angebracht. Es gibt trotz alledem keinen Zweifel daran, dass der Acer K10 sich für ein Heimkino-Erlebnis durchaus eignet. Die Messung des Kontrasts ergab 474:1. Die Bilddiagonale sollte allerdings den Wert von 120cm nicht überschreiten, damit noch ein gutes Bild gewährleistet werden kann.

Acer: Die Funktionen

Ein Funktionshighlight des Beamers ist die automatische Trapezkorrektur. Was diese Funktion tut: Sie ist behilflich bei der Bildkorrektur bei einer leichten Schieflage des Beamers, bei der das Gerät nicht exakt gerade auf die Leinwand zeigt. Man muss jedoch aufpassen bei einer Interpolation des Bildes, das manchmal auftreten kann. Die dadurch entstandene Veränderung bzw. Verschlechterung der Bildauflösung kann ärgerlich sein. Als weiteres Schmankerl stellte sich die sogenannte „SmartFormat-Technologie“ heraus. Die Funktion ermöglicht es dem Beamer, verschiedenste Auflösungen, die in den Beamer eingespeist werden, als gutes und akzeptables Bild auf die Leinwand zu werfen.

Niedriger Stromverbrauch

Das Gerät hat einen wirklich niedrigen Stromverbrauch. Mit 62,3 Watt besteht hier kein Grund zur Beanstandung. Was den Verbrauch im Standby-Modus angeht, verbraucht der kleine Beamer 0,2 Watt. Auch dieser Wert ist wirklich niedrig. Der niedrige Verbrauch täuscht aber nicht über die relativ hohe Lautstärke des Zwergs hinweg. Hier kassiert der Beamer mit 2,1 Sone einen schlechten Wert. Die Auflösung des Beamers liegt bei 800 x 600 Pixeln (SVGA).

Fazit des Acer K10:

Mit den kompakten Maßen ist der Beamer wirklich gut für mobilen Kino-Spass geeignet. Man sollte jedoch nicht allzu hohe technische Ansprüche an das Gerät haben. Man darf sich auf einen niedrigen Stromverbrauch und  feine Bildfunktionen freuen. Mit 300 Euro ist das Gerät wirklich preiswert.

Technische Daten des Acer K10:

  • Technik : DLP/LED
  • Auflösung:  800 x 600 (SVGA)
  • Projektionsabstand: min  0,6 m
  • Projektionsabstand: max  2,4 m
  • Bilddiagonale: min   0,38 m
  • Bilddiagonale: max  1,52 m
  • Objektiv: Brennweite  17,67 mm
  • Anschlüsse:  VGA, Composite-Video
  • Breite x Tiefe x Höhe:  130 x 125 x 50 mm
  • Gewicht:  0,55 kg
  • Lichtstrom: 89 Ansi Lumen
  • Kontrast:  474:1
  • Schachbrett-Kontrast:  73:1
  • Rel. Helligkeitsverteilung: Weiß  4%
  • Gamma-Abweichung:  2,62%
  • Farbraum-Fläche:  0,1856
  • Stromaufnahme Betriebl:  62,3 Watt
  • Stromaufnahme Standby: 0,2 Watt
  • Lautheit Betrieb:  2,1 Sone

Bildquelle: Copyright Acer

Tags: , , ,

Bisher keine Kommentare

Antworten