Leinwände: Essenzielles Beamer-Zubehör

 Cinema-Leinwand © Christos Georghiou

Cinema-Leinwand © Christos Georghiou

 Leinwand entscheidet über die Qualität der Bilddarstellung. Demnach sollte man hier genau hinschauen, für welche Leinwand man sich entscheidet.

Rollo-Leinwände werden für den Kinoabend bevorzugt eingesetzt, da sie nach der Filmvorführung problemlos an der Decke zusammengerollt werden können. Die Stange, an der die Leinwand befestigt ist, muss besonders hochwertig verarbeitet und völlig gerade sein. Ein minimales Abweichen der Stange verursacht ein Durchhängen der Leinwand und es entstehen Wellen auf dem Material. Das Bild wirkt dann verschwommen und unscharf. Bei der Materialauswahl des Stoffes ist ebenfalls auf eine gute Qualität zu achten. Das projizierte Bild soll an allen Stellen gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Ebenfalls wichtig: Die Größe der Leinwand entscheidet darüber, wie vergnüglich der Abend wird. Ist sie zu groß, wird das Bild unscharf. Bei einer zu kleinen Leinwand geht der Vorteil eines Heimkinos gegenüber dem Flachbildfernseher verloren.

Vielfalt an Leinwänden vorhanden

Eine Leinwand für das Heimkino ist auf der Oberfläche beschichtet. Diese Beschichtung reflektiert das projizierte Licht und wird in Gain angegeben. Der Gain-Faktor sagt aus, wie stark das Material der Leinwand das Licht reflektiert. Für den Heimkinobereich wird ein Wert von 0,8 bis 1,2 empfohlen. Der Wert 1 besagt, dass die Helligkeit des Bildes auf der Leinwand der Lichtleistung des Beamers entspricht. Die Leinwände werden nach Bauformen unterschieden. Neben den Rollo-Leinwänden kommen auch Rahmen- und Stativ-Leinwände zum Einsatz. Die Rahmen – Leinwände lassen sich wie ein Bild an die Wand hängen und haben ein fest eingespanntes Tuch. Die Leinwände sind immer straff und werfen keine Wellen. In der Anschaffung sind diese Leinwände am preiswertesten und für das Heimkino besonders geeignet. Nachteilig ist der hohe Platzbedarf, da sie sehr sperrig sind. Im Wohnzimmer aufgestellt, sind sie ständig sichtbar. Die Stativ – Leinwände stehen auf dem Boden, werden nach oben abgerollt und gespannt. Sie sind leicht zu verstauen und benötigen wenig Platz. Das dünnere Tuch lässt sich jedoch nicht so gut spannen und ist daher oft wellig.

Fazit: Grosse Auswahl, grosses Kino

Die Wahl der richtigen Leinwand entscheidet oft über die Qualität des Bildes und über das Filmvergnügen an sich. Jeder muss für sich entscheiden, ob er den Komfort der einrollbaren Leinwand, die teurer ist, oder die Einfachheit einer festen Leinwand geniessen will. Am Ende des Tages kommt es darauf an, sich zu Hause ein Filmvergnügen gönnen zu können, ohne Ablenkung.

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